Fantastische Vier, Fanta 4, Fantas ...

... oder wie auch immer man die Vier nennen mag: Vor knapp 30 Jahren, im Juli 1989, begann die Geschichte von Deutschlands dienstältestem Rap-Act, als Smudo, Thomas D, Michi Beck und And.Ypsilon das erste Mal gemeinsam als „Die Fantastischen Vier“ auf der Bühne standen - aus Europaletten in einem ehemaligen Kindergarten in Stuttgart-Wangen.

Zwei Jahre später veröffentlicht die Band ihr Debüt-Album, und damit das erste durchgehend deutschsprachige Rap-Album. Ihren Durchbruch feiern die Vier 1992 mit dem Charthit „Die da!?!“ und waren damit die erste Rap-Formation, die mit „Deutschem Sprechgesang“ bundesweit Schlagzeilen machte.

Mit ihren ersten großen Erfolgen waren sie bald eine offene Provokation für eine noch unentspannt dogmatische deutsche HipHop-Szene. Erst mit einigem Abstand wurde klar, was für eine nachhaltige Entwicklung dieser Konflikt in Bewegung setzte, und wie wichtig das daraus entstehende Selbstbewusstsein für eine Subkultur war, die heute ganz selbstverständlich im Mittelpunkt zu stehen gelernt hat.

Die Fantastischen Vier etablierten sich in der Folge als immens wandlungsfähige Band, für die Subversion, Selbstironie und große Gesten nie Widersprüche waren. Jenseits all der Superlative und kulturellen Wechselwirkungen sind Die Fantastischen Vier aber auch ein soziales Phänomen.

In einer ganz ursprünglichen Ausprägung menschlicher Zusammengehörigkeit sind sie eine Gruppe, die schlicht aus einem gemeinsamen Interesse heraus eine instinktive gegenseitige Loyalität entwickelt hat, die nur in wenigen anderen Bands so stark zu spüren ist.

Diese gemeinsame Identität von vier so unterschiedlichen Charakteren besteht unabhängig von Ort und Zeit, in Abgrenzung von allen äußeren Umständen: Es gibt nur Thomas, Smudo, Andy, Michi. Es geht nur um die Vier. Und das ist auch der Grund dafür, dass es die Vier so lange gibt.

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