Es geht bei der Reportagefotografie nie um Bilder
Als Dokumentarfotografin ist es meine Aufgabe, Situationen und Dinge zu zeigen, wie sie sind. Bei der Reportagefotografie darf ich ein bisschen mehr meine Sichtweise einbringen. In beiden Fällen ...
... stehe ich selbst als Fotografin im Hintergrund und bin in diesem Moment die unwichtigste Person überhaupt. Nur das Geschehen und die Bilder zählen.
Doch in Wirklichkeit geht es nicht nur um Bilder. Es geht um ein Zusammentreffen zwischen den Menschen und mir als Fotografin. Es geht um Begegnungen, Respekt und Wertschätzung. Denn gute, tiefgründige und ehrliche Bilder können nur entstehen, wenn die Menschen mir als Fotografin vertrauen, sich respektiert fühlen - und mich deshalb in ihre Karten schauen lassen.
Für mich ist jeder einzelne Mensch etwas Besonderes. Ich gehe offen und respektvoll auf die Menschen zu, baue Beziehungen auf und zeige ihnen mein echtes Interesse. Nicht, weil es mein Job ist, sondern weil ich so bin wie ich bin: interessiert an Menschen. Eine Gabe und ein Verständnis, die ich als Fotografin glücklicherweise habe, und die besonders in Ländern mit anderen Kulturen sehr wichtig sind.
Seit vielen Jahren bereise ich das Königreich Marokko und fotografiere dort das Leben der Menschen. Die Menschen vertrauen mir und sind mir gegenüber offen. Es entstehen Bilder, die Geschichten erzählen, den Wandel zeigen und vor allem Persönlichkeit und Tiefe besitzen.
Meine Auftraggeber sehen mich als zuverlässige Fotografin, die weiß, was sie tut. Für sie bin ich mehr als „nur“ eine visuelle Erzählerin. Für sie bin ich eine Fotografin, die Unternehmen, Institutionen und Medien mit authentischen Reportagen begleitet und damit den Wandel und die Zukunftsorientierung von Unternehmen und Ländern unterstreicht. Weil sie wissen, dass sie mir vertrauen können.




